Meine Zahnfleischentzündung

Vor einer Woche oder so bekam ich eine Zahnfleischentzündung. Zumindest dachte ich das. Die Schmerzen kamen und gingen und mal hatte ich stundenlang Ruhe. Wenn es wirklich stark war, wurde es mit etwas kaltem Wasser besser. Als sie nach ein paar Tagen nicht von alleine (und mithilfe von Extreme-Zahnseiding) wegging und ich eine Nacht deswegen nur wenig geschlafen hatte, bin ich zur Apotheke gegangen, um ein Desinfektionsmittel zu besorgen. Das ganze ging dann über die Pfings-Feiertage. Timing ist echt genau mein Ding. Von Montag auf Dienstag habe ich dann bestimmt 1 Stunde geschlafen und bin direkt am folgenden Morgen zum Zahnarzt. Der stellte beim ersten Blick auf die Zähne fest, daß es – natürlich – keine Zahnfleischentzündung war, sondern – jippie! – Karies. Unter meinem Inlay. Super. Nicht, daß ich nicht alle 6 Monate zur Vorsorge und zur Zahnreinigung gegangen und immer alles tip-top gewesen wäre. Aber das alles zählte natürlich nicht. Die Karies hatte den Zahn unter dem Inlay fein säuberlich ausgehöhlt, was – im Nachhinein betrachtet – auch die kleinen Probleme beim Kauen auf der Seite erklärte, die ich seit einer Weile hatte (ich hatte angenommen, es ist das Zahnfleisch – meine Zähne waren ja OK). Jetzt hab ich also einen toten Zahn im Mund, der vermutlich bei der nächsten Scheibe Brot auseinander bricht. Aber, hey!, Vorsorgeuntersuchungen bringen echt was.

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