Fusion

Ich war also mit Freunden auf der Fusion. Mein erstes mal und es fiel einigermaßen ins Wasser. OK. Nicht ganz, aber es regnete deutlich mehr als sonst in Hamburg an einem Wochenende. Das Festival war recht bunt gemischt vom Publikum her: von Esos über Bewegungs-Linke, Hippies und verstrahlte Marusha-Kopien bis zu Leuten, die im Englischen wohl “chav” genannt werden. Wenn jemand weiß, wie die im Deutschen heißen, bitte ich um Hinweise.

Ergänzend zu den Bühnen und DJ-Bereichen gab es jede Menge Kunst anzugucken, eine Rückzugsmöglichkeit mit Workshops und Vokü in der “Oase” und ein Kinoprogramm mit Filmen von “das wandelnde Schloß” (von Hayao “Heidi” Miyazaki) bis hin zu Indymedia-Dokus über die G8-Proteste vor den Toren von Heiligendamm. Offengestanden habe ich mich trotzdem etwas gelangweilt, aber das ging auch Freunden so, die ich dort getroffen habe. Beim nächsten mal werde ich mich dort vermutlich etwas einklinken und selbst etwas auf die Beine stellen.

Mein Zelt stand relativ direkt neben der Rollbahn, was das Wiederfinden vereinfachte und mir half, die Batterien meines etrex zu sparen.

Unten auf den Bildern gibt es auch die Erklärung dafür, warum ich neulich Freunden bei einer Tour durch St. Pauli die coole Ghettoblaster-Skulptur nicht zeigen konnte: die war bereits auf dem Weg zur Fusion.

2 Responses to “Fusion”

  1. TakaTukaLand Says:

    “chav” – das sieht ziemlich nach “verdrogte proll-kiddies” aus. trifft es das in etwa?

  2. Matthias Says:

    Ja schon, aber irgendwie hatte ich gehofft, das in einem Wort zusammengefaßt ausdrücken zu können.